Praxisgründung in der Schweiz: Chancen, Risiken und kluger Einstieg

Praxisgründung in der Schweiz: Chancen, Risiken und kluger Einstieg

Direkt eigene Praxis in der Schweiz – oder erst mal lernen, wie die Schweizer ticken?

Immer mehr Ärztinnen und Ärzte spielen mit dem Gedanken, in der Schweiz nicht nur zu arbeiten, sondern direkt mit einer eigenen Praxis zu starten. Besonders Hausärzte sehen darin eine große Chance: mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Doch ist das wirklich der richtige erste Schritt – oder vielleicht ein bisschen zu viel auf einmal?

Warum viele Hausärzte direkt selbstständig werden wollen

Die Schweiz lockt mit hervorragenden Arbeitsbedingungen, einem stabilen Gesundheitssystem und attraktiven Einkommen. Viele Ärztinnen und Ärzte, die den Schritt in die Schweiz planen, sagen mir: „Ich möchte gar nicht erst angestellt arbeiten – ich will meine eigene Praxis!“

Und das kann funktionieren – vor allem, wenn du bereits Erfahrung in der Niederlassung, ein gutes Netzwerk und unternehmerisches Denken mitbringst. Gerade in ländlichen Regionen werden Hausärzte dringend gesucht, und die Möglichkeiten, eine bestehende Praxis zu übernehmen oder eine neue zu gründen, sind vielfältig.

Die Herausforderungen beim direkten Praxiseinstieg

Wer aber direkt in die Selbstständigkeit startet, sollte sich bewusst sein: Das Schweizer Gesundheitssystem tickt anders als das deutsche. Abrechnung, Versicherungen, Patientenführung und Bürokratie unterscheiden sich teils erheblich. Ohne Kenntnisse dieser Abläufe kann der Start schnell komplizierter werden, als man denkt.

Auch sprachlich und kulturell gibt es Hürden: Schweizerdeutsch, Mentalität und regionale Unterschiede spielen im Praxisalltag eine große Rolle. Hier hilft es enorm, zunächst ein Gefühl für das Land und die Menschen zu bekommen, bevor man unternehmerisch Verantwortung übernimmt.

Warum ein Angestelltenverhältnis oft der klügere erste Schritt ist

Ich empfehle vielen Ärztinnen und Ärzten, zunächst ein bis zwei Jahre in einer Klinik oder Gruppenpraxis anzufangen. So lernst du nicht nur das Gesundheitssystem kennen, sondern auch die Abrechnung, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kultur im Alltag.

Du baust ein Netzwerk auf, verstehst, wie die Krankenkassen ticken, und wirst sicherer im Umgang mit Schweizer Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig kannst du dich sprachlich weiterentwickeln – und vielleicht schon erste Kontakte knüpfen, die später bei einer eigenen Praxis wertvoll sind.

Beides ist möglich – entscheidend ist die Vorbereitung

Ob du direkt in die Selbstständigkeit gehst oder zuerst als Angestellte oder Angestellter arbeitest – beides kann funktionieren. Wichtig ist, dass du weißt, was du tust und welche Anforderungen dich erwarten.

Ich begleite seit zwei Jahren Ärztinnen und Ärzte bei ihrem Weg in die Schweiz und habe selbst diesen Schritt mit meiner Frau, die Ärztin ist, und unseren Kindern gemacht. Genau deshalb kann ich dich realistisch beraten – unabhängig, ehrlich und aus eigener Erfahrung.

Fazit: Finde deinen Weg in die Schweiz

Die Schweiz bietet fantastische Chancen für Ärztinnen und Ärzte – ob angestellt oder selbstständig. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Vorbereitung. Wenn du wissen möchtest, welcher Weg zu dir passt, dann lass uns in einer persönlichen Videokonferenz über deine Situation, Wünsche und Ziele sprechen.

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Ich freue mich, dich kennenzulernen und gemeinsam mit dir deinen Weg in die Schweiz zu gestalten.

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