Praxis in der Schweiz gründen: Wie Gemeinden Hausärzte unterstützen
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Praxis in der Schweiz gründen: Warum Hausärzte Gemeinden kennen sollten
Viele Ärztinnen und Ärzte verbinden eine eigene Praxis in der Schweiz mit hohen Investitionen, grossen Risiken und langfristigen Kreditverpflichtungen. Diese Annahme ist nachvollziehbar, greift aber zu kurz. Denn neben klassischen, oft teuren Praxisübernahmen gibt es in der Schweiz weitere Wege, die deutlich wirtschaftlicher und strategisch sinnvoller sein können – insbesondere im hausärztlichen Bereich.
Hausärztemangel als Ausgangspunkt neuer Modelle
In vielen Regionen der Schweiz besteht ein struktureller Hausärztemangel. Gemeinden stehen zunehmend unter Druck, die medizinische Grundversorgung für ihre Bevölkerung sicherzustellen. Dieser Mangel ist offiziell anerkannt und führt dazu, dass Gemeinden und Gemeindeverbünde aktiv nach Lösungen suchen.
Die Folge sind kommunale Unterstützungsmodelle für Ärztinnen und Ärzte, die bereit sind, eine Praxis vor Ort aufzubauen oder zu übernehmen. Ziel ist dabei nicht Gewinnmaximierung, sondern die langfristige Sicherstellung der medizinischen Versorgung.
Wie Gemeinden den Praxisaufbau konkret unterstützen
Die Unterstützung durch Gemeinden kann sehr unterschiedlich aussehen. In der Praxis begegnen unter anderem folgende Modelle:
- Bereitstellung oder Subventionierung von Praxisräumen
- Zinslose oder sehr günstige Darlehen zum Praxisstart
- Unterstützung bei Infrastruktur und organisatorischen Fragen
- Praxisübernahmen zu symbolischen Kaufpreisen
Gerade in ländlichen Regionen oder kleineren Gemeinden sind diese Lösungen oft der einzige Weg, um eine dauerhafte ärztliche Versorgung sicherzustellen. Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet das deutlich geringere Einstiegskosten und ein kalkulierbarer Start.
Alternative zur klassischen Praxisübernahme
Im Vergleich zu klassischen Praxisübernahmen in stark nachgefragten Regionen, bei denen hohe Goodwill-Zahlungen und umfangreiche Finanzierungen üblich sind, setzen kommunale Modelle auf Kooperation statt Risiko. Viele dieser Praxen werden nicht aus Renditeinteresse geführt, sondern als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden.
Hinzu kommen Gemeinschaftsmodelle: Zwei oder mehr Hausärzte gründen gemeinsam eine Praxis, teilen sich Infrastruktur, Personal und Verantwortung. Auch diese Modelle lassen sich gut mit kommunaler Unterstützung kombinieren.
Warum eine eigene Praxis in der Schweiz wirtschaftlich attraktiv ist
Als Praxisinhaber profitierst du in der Schweiz von stabilen Rahmenbedingungen. Die Umsätze pro Patient liegen auf einem hohen Niveau, die Zahlungsdisziplin ist gut und das System insgesamt sehr vorhersehbar. Gleichzeitig hast du deutlich mehr Gestaltungsspielraum bei Arbeitszeiten, Teamstruktur und medizinischer Ausrichtung als im Angestelltenverhältnis.
Entscheidend ist dabei der Einstieg: Wer ohne grosse Schulden startet, erhält sich finanzielle Freiheit und unternehmerischen Handlungsspielraum von Beginn an.
Eigene Erfahrung und praxisnahe Begleitung
Ich bin selbst vor zwei Jahren mit meiner Frau, sie ist Ärztin, und unseren beiden Schulkindern in die Schweiz ausgewandert. Wir haben unser Haus verkauft, beruflich neu begonnen und diesen Schritt bewusst vorbereitet. Heute begleite ich Ärztinnen und Ärzte dabei, diesen Weg strukturiert, realistisch und ohne vermeidbare Fehler zu gehen.
In einem aktuellen Video auf meinem YouTube-Kanal gehe ich auf diese Modelle noch einmal detaillierter ein und zeige anhand realer Beispiele, wie eine Praxisgründung mit kommunaler Unterstützung konkret aussehen kann.
Fazit: Mehr Möglichkeiten als viele denken
Die eigene Praxis in der Schweiz muss kein finanzielles Wagnis sein. Wer den Hausärztemangel als Chance versteht und kommunale Modelle einbezieht, kann mit deutlich geringerem Risiko starten und langfristig erfolgreich arbeiten.
Wenn dich das Thema interessiert und du mehr darüber erfahren willst, schau dir gern mein aktuelles Video auf YouTube an.
Und wenn du konkret prüfen möchtest, ob dieser Weg für dich passt, melde dich gerne bei mir.
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